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Schülervertretung

Nach der Wahl im September 2016 besteht der Schülerrat für die nächsten zwei Schuljahre aus Marius Meißner, Seline Helmboldt und Nathalie Wolff. Im Folgenden ist ein Interview zu lesen, das der penne.express kurz nach Amtsantritt mit den neuen Schülervertretern geführt hat.

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Zusammenarbeit, Absprache und schlagfertige Argumente


So geht der neue Schülerrat an seine Aufgaben heran. Im September wurde an unserer Schule der neue Schülerrat gewählt, der für die nächsten zwei Jahre die Schüler und Schülerinnen vertreten wird. Mit 210 Stimmen setzte sich deutlich Marius Meißner (11/III) durch. Auf Platz zwei folgte Selina Helmboldt (11/II) mit 91 Stimmen und Nathalie Wolff (10a) erreichte mit 77 Stimmen Platz drei. Vor allem Marius‘ Kandidatur wurde von einigen kritisch aufgenommen, dennoch konnte er sich durchsetzen. Außerdem sprachen wir mit den dreien über ihre Aufgaben und ihre zukünftige Zusammenarbeit.

p.e: Warum habt ihr euch für das Amt des Schülersprechers beworben?
Marius Meißner: Ich hatte Lust auf eine Aufgabe, mit der ich wachsen kann, weil man als Schülersprecher viel Verantwortung hat.
Selina Helmboldt: Ich wollte eine neue Herausforderung und habe Judith ein bisschen als Vorbild gesehen. Ich bin, denke ich, ein Typ, der für andere Menschen da ist.
Nathalie Wolff: Ich habe mich für das Amt beworben, weil ich gerne die Interessen der Schüler vertreten und damit etwas bewirken will.

p.e: Wie wollt ihr eure Ziele im Schülerrat vereinbaren?
Selina: Mit guten Argumenten, schlagfertigen Argumenten und natürlich müssen wir alle zusammenarbeiten und uns vor allem absprechen.

p.e: Welche Aufgaben habt ihr als Schülersprecher?
Selina: Zuerst die Interessen der Schüler vertreten, uns ihre Sorgen und Probleme anhören. Wir planen aber auch Veranstaltungen und versuchen dabei, neue Ideen in die Schule zu integrieren.
Nathalie: Wir können auch unsere eigene Meinung vertreten, aber die sollte vorwiegend mit der der Schüler übereinstimmen.
Marius: Als Schülersprecher müssen wir auch die Schule nach außen vertreten.

p.e: An der Verwirklichung welcher Ziele arbeitet ihr gerade? Hattet ihr schon Aufgaben, die ihr als Schülerrat wahrnehmen musstet?
Selina: Wir haben uns erst nach den Ferien in der ersten Schülerratssitzung getroffen, aber ein paar kleine Aufgaben hatten wir auch schon.

p.e: Marius, deine Kandidatur wurde sowohl von einigen Schülern als auch von Lehrern kritisch aufgenommen, weil man dachte, dass du dich nicht dafür eignest. Warum denkst du, dass das so ist und vor allem wie willst du sie vom Gegenteil überzeugen?
Marius: Das kommt, denke ich, vor allem daher, dass ich mich schon öfter von meiner schlechten Seite gezeigt habe, vor allem im Unterricht und da wird wahrscheinlich gedacht: „Der taugt zu nichts.“, aber ich denke mal, ich kann mit der Verantwortung umgehen. Ich erzähle gerne mit Leuten, das heißt, ich bin nicht schüchtern, sondern gehe auch auf andere zu , deswegen kann ich das gut umsetzen.

p.e: Was wollt ihr unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Nathalie: Ihr könnt mir allen Problemen zu uns kommen und uns eure Ideen vorstellen. Wir sind immer offen für Neues!
Selina: Ihr braucht keine Angst vor uns zu haben, mit uns in Kontakt zu treten.
Marius: Ihr könnt auch immer zu uns kommen und persönlich mit uns reden, auch wer uns vielleicht nicht so kennt und denkt, dass wir nicht so redselig sind, denn das sind wir auf keinen Fall. Dafür sind wir ja gewählt worden, dass wir die Interessen der Schüler vertreten und das geht natürlich nur, wenn wir miteinander reden.

Quelle: penne.express, Ausgabe Jubiläum 2016, erschienen am 9. Dezember 2016